Montag, 8. Mai 2017

Revlon "Parfumerie" Beachy

Nachdem es erst Samstag das Freitagsposting gab, gibt es heute erst am Montag das Sonntagsposting - klingt logisch oder? Bringt außerdem noch den charmanten Vorteil mit sich, dass ich ganz dreist zwei Nailartchallenges miteinander verbinden kann. Dazu gibt es aber einen Lack, der für mich und auch für die Jahreszeit nicht so wirklich typisch ist, aber als ich ihn das letzte Mal getragen habe, kam ich irgendwie nicht zum bebildern...


Die Rede ist von Revlon "Beachy" aus der Parfumerie-Serie. Farblich war mir schnell klar, dass der Lack aus dem Sechsebundle nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören würde, aber manchmal siegt dann eben doch die Neugier... Zum ersten Mal habe ich "Beachy" im letzten Herbst getragen und zwischendurch auch mal für ein paar Spielereien herausgeholt - jetzt gibt es ihn eben ordentlich auf dem Blog!
Die Revlonlacke kommen alle mit einem schmalen Pinsel daher,der allerdings gut auffächert und somit den recht flüssigen Lack gut auf den Nagel bringt. Die Deckkraft von "Beachy" könnte ein bisschen besser sein - ich musste letztlich drei Schichten lackieren, um mein Nagelweiß ordentlich abzudecken. Nach zwei Schichten ist der Lack schon weitgehend blickdicht, hier und da schimmerte mir nur noch der Übergang ein bisschen zu deutlich durch, also musste eine weitere Schicht her. Da die Trockenzeit des Lacks aber recht kurz ist, ist das tatsächlich kein großes Problem (bis der Lack aber wirklich komplett durchgetrocknet ist, dauert es dann doch einen Ticken länger - habe ich festgestellt, als ich auf einmal ein paar Löcher im Lack hatte, von denen ich nicht so recht wusste, wo sie herkamen... Ich hab da ja nicht mit nem Nagel reingestochen!). Auf einen Topcoat habe ich verzichte, da sich "Beachy" im Finish schon recht gut ausgleicht und ich die Extraportion Glanz nicht für nötig befinde.
Farblich ist "Beachy" für mich irgendwo im Bereich Bronze anzusiedeln - mit etwas Liebe könnte man das auch als warmen Sandton bezeichnen... Wobei Sand nicht so streifig wird wie der Revlon mit seinem leicht metallischen Finish. So richtig schlimm finde ich die Streifigkeit nicht, allerdings hätte diesem Lack ein gleichmäßigeres Finish deutlich besser gestanden - fließender Sand wäre da meine Assoziation gewesen, aber so ganz klappt das hier nicht. Irgendwie ist das eben ein Braun-Orange-Gemisch, das mit dem einen oder anderen Funkeln im Finish (teils silbrige Akzente, würde ich mal behaupten) daherkommt. Obwohl es sich um einen "Parfumerie"-Lack handelt, muss ich sagen, dass ich den Dufteindruck hier weder wirklich zuordnen kann (irgendwas in Richtung süßlich-künstlich vielleicht?), noch sonderlich eindrucksvoll und andauernd finde. Aus meiner Sicht hätte man sich das bei "Beachy" sparen können - wobei das dann den Lack für mich komplett unattraktiv machen würde.
Gestern ging ja die neue Vorgabe für die #31DC2017weekly an den Start und die passt hervorragend zur FrischlackiertChallenge, die heute ebenfalls mit einem Gradient in die zweite Runde geht. Für mein Gradient hatte ich passend zu "Beachy" sofort einen Mintton im Kopf - allerdings ging mein erster Versuch mit "New bohemian"  dermaßen in die Hose, dass ich die ganze Mani neu machen musste. Das Mint deckte nicht, dann hatte ich unschöne Fitzelchen auf den Nägeln und irgendwie sagte mir das alles so gar nicht zu. Also ab ins Schränkchen gucken und dort einen alternativen, farblich trotzdem passenden Lack suchen. Fündig wurde ich bei Orly "Viridian vinyl", der zwar eher türkis als mint ist, aber auch deutlich besser beim Gradient mitgespielt hat. Klassischerweise ist zwar der Strand "unten" und das Wasser "oben" - aber hier machen wir das im Sinne der kreativen Freiheit ein bisschen andersherum. Zwar musste ich auch hier aufpassen, den Lack von den Nagelspitzen nicht wieder wegzuspongen, aber letztlich wurde das halbwegs deckend.
Den Kontrast zwischen dem einfachen Creme- bzw. Vinylfinish des Orly zum feinen Schimmer von "Beachy" (der so auch deutlich sandiger aussieht, oder?) finde ich sehr gelungen und auch die Farbkombination mag ich sehr gerne. An und für sich wäre damit den Herausforderungen der Challenges genüge getan, aber da ich den Auftackt zur Frischlackiertchallenge leider verpasst habe, habe ich mir einfach noch meine BP-72 geschnappt und mit einem schwarzen Lack noch Aschenputtel mit / ohne ihren Schuh und beim Tanz mit ihrem Prinzen auf das Gradient gestampt - auch wenn verspätet, darf es dann hier doch auch ein bisschen märchenhaft werden... Leider hat mich das Licht hier mal wieder verlassen, sodass es gar nicht so einfach war, die Mani ohne zu viele Reflektionen zu bebildern, aber sei's drum. Ich habe beim Spongen auf jeden Fall mal wieder festgestellt, dass ich öfters mal Gradients machen sollte - das verlernt man doch ganz schön, wenn man das länger nicht macht...
Die Haltbarkeit von "Beachy" ist ohne Topcoat akzeptabel - immerhin fällt bei dem Lack nicht so deutlich auf, wenn sich ein bisschen Tipwear entwickelt. Das Ablackieren geht an und für sich einfach, allerdings sind die feinen Partikel doch durchaus hartnäckig und setzen sich gerne mal im Bereich der Nagelhaut fest. Insgesamt glaube ich aber, dass der Lack mein Inventar nicht verstärken wird, dafür gibt es dann doch zu viele Kritikpunkte, die mir zu dem Revlon einfallen...

Kommentare:

  1. Also, ich weiß gar nicht, ob mir der Lack solo mit Gradient oder mit Stamping am Besten gefällt? Irgendwie alles. Tolle Kombination! :)

    LG Lotte

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    1. Mit Gradient UND Stamping :D
      Wobei ich das Gradient selbst schon richtig schick finde!

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    2. Vielen lieben Dank euch :) Ich mag ihn ehrlich gesagt auch ohne das Stamping sehr gern - aber mit schadet ja auch nicht ;) Die Farbkombination ist einfach richtig gut und ich freue mich, dass es dieses Mal so schön geklappt hat!

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