Sonntag, 12. November 2017

CND Vinylux "Nightspell" #253 Mercurial

Nach "Hypnotic dreams" letzten Sonntag geht es heute weiter mit einem Lack von CND Vinylux und vor allem ist der Lack auch wieder gemeinsam lackiert, da wir ja beide die Kollektion über den BloggerClub erhalten haben - Lottes Bilder solltet ihr euch auch unbedingt anschauen! Eigentlich war "Mercurial" tatsächlich der Lack, den ich zu Beginn am wenigsten spannend fand, das hat sich allerdings schnell geändert, als ich das Fläschchen in der Hand hielt.

Ich hatte mich ja gefragt, warum ausgerechnet ein silbriger Lack nach dem Merkur benannt ist - aber das mag tatsächlich daran liegen, dass ich farblich was die Planeten angeht, wohl ein bisschen von einer gewissen Zeichentrickserie vorgeprägt bin... An und für sich ist der Merkur nämlich tatsächlich ziemlich grau und recht eisenhaltig - das passt also von der Farbgebung her schonmal.
Bei den CND-Vinylux-Lacken komme ich beim Auftrag ja immer wieder ins Schwärmen und bei "Mercurial" aus der "Nightspell"-Kollektion ist es auch nicht anders. Der Pinsel noch immer grandios, die Konsistenz hier auch absolut bombastisch und das ist bei dem Lack gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. "Mercurial" ist nämlich tatsächlich eher ein wenig cremig-pastös, allerdings ohne zu fest zu sein - der Lack lässt sich wirklich perfekt lackieren und zerfließt überhaupt nicht, wenn man ein Tröpfchen auf den Nagel gesetzt hat, bleibt es da tatsächlich auch stehen. Das heißt aber auch, dass man an den Rändern keine Lackmassen überlassen sollte, ansonsten finden sie sich da nämlich auch wieder. Beim Lackieren selbst hatte ich ein wenig den Eindruck, dass der Lack leicht streifig werden könnte, das gibt sich aber beim Trocknen. Die Nagelspitzen sollte man sorgfältig versiegeln, sonst zeigt sich da schnell ein Rand, aber ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Trockenzeit ist kurz und der Lack trocknet auch eben ab - wenn man es nicht superglänzend will, kann man sich also den Topcoat sparen.
Farblich ist "Mercurial" je nach Lichtverhältnissen ganz unterschiedlich anzusiedeln - grundsätzlich ist das ein deutlich silberner Lack, allerdings zeigt er sich  manchmal doch auch eher in Richtung Anthrazit tendierend, wenn er nicht ganz so viel Licht abbekommt. Wie man schon im Fläschchen erkennen kann, ist das kein einfaches Finish, mit dem der Lack daherkommt - und das liegt daran, dass er wirklich mit Partikelchen vollgepackt ist ohne Ende. Wer einen Hauch dicker lackiert, kommt mit einer Schicht aus, der Lack deckt grandios! Ich habe noch eine zweite lackiert, da ich immer sehr dünn unterwegs bin und mir einfach ein paar kleine Lücken in die Oberfläche lackiert habe. Neben den silbernen Flecks, aus denen der Lack besteht, schwirren auch noch vereinzelte silberne Glitterhexgons in der Flüssigkeit herum, die sich aber kaum auf den Nägeln zeigen. Das liegt aber nicht daran, dass sie nicht da sind - vielmehr gehen sie hervorragend im Lack auf und blitzen nur in vereinzelten Positionen hervor, ohne sich richtig hervorzutun. An und für sich hätte man sich die also auch sparen können, würde ich mal sagen.
So ein Silber mit einer tatsächlich leicht lebendigen Oberfläche, ohne klassisches Metallic zu sein, habe ich bisher noch nicht in meiner Sammlung und darum hat mich der Lack auch eindeutig positiv überrascht: Ich mag sowohl den wechselnden Farbton als auch dieses ungewöhnliche Finish sehr. Darum ist es mir auch nicht leicht gefallen, hier ein passendes Design zu finden - aber dann fiel mir in meinem Aufräumwust noch eine Stampingplatte in die Hände, die ich von Nurbesten.de bekommen hatte: Die BPX-L015, eine schnuckelige Pandaplatte und da ich sowieso schon seit geraumer Zeit Pandas auf die Nägel bringen wollte (eigentlich seit eine Kollegin mir vor mehreren Monaten von ihren Panda-Kinderbüchern erzählt hat, die ihr beim Umzug wieder in die Hände gefallen sind), war es jetzt an der Zeit! Pandas sind ja ganz klassisch Schwarz und Weiß, also habe ich mich auch entsprechend an diese Vorgaben gehalten und war dann dem großen Problem ausgesetzt, mich für einige der wirklich zuckersüßen Motive von der Platte zu entscheiden.
Auf den Ringfinger kam dann der kleine Panda, der seinen Bambus noch in der Hand hält - den habe ich auch ordentlich noch in beiden Farben gemacht (und allein dieses eine Decal hat mich tatsächlich drei Versuche gekostet, weil ich mir das Motiv in der Zwischenzeit zwei Mal zerfetzt habe). Dazu gab es dann einfach in Schwarz auf die restlichen Nägel ein Fullcover-Motiv, das viele Pandas über-, unter- oder nebeneinander zeigt - das kann man sich getrost aussuchen. Auf dem silbernen Untergrund finde ich das Ganze auch tatsächlich ziemlich passend, so ist zumindest der Kontrast zum Schwarz deutlich genug und in Weiß würden sie sich zwar noch ein bisschen mehr abheben, das muss ja aber nicht immer sein. Außerdem finde ich auch den Kontrast zwischen dem Einzelmotiv und den übrigen Nägeln so doch sehr gelungen - ansonsten würde der kleine einzelne Panda vielleicht ein bisschen in seiner großen Familie untergehen. Da die Platte noch so einige weitere knuffige Motive im Angebot hat, war das sicherlich nicht das letzte Mal, das sich sie zur Hand genommen habe - auch wenn die Konkurrenz zugegebenerweise sehr groß ist...
Zur Haltbarkeit des Lacks kann ich noch nicht viel sagen, da ich ihn gerade eben erst lackiert habe, aber wenn er sich so verhält wie seine Geschwisterchen, ist da nichts Negatives zu erwarten. Allerdings bin ich gespannt, wie es sich mit dem Ablackieren verhalten wird - mich sorgen da nicht so sehr die vereinzelten Glitzerpartikelchen, sondern eher hartnäckige Flecks, die einem das Leben schwer machen könnten...

"Mercurial" wurde mir kosten- und bedingungslos von BloggerClub zur Verfügung gestellt. Die Stampingplatte wurde mir freundlicherweise von Nurbesten.de zur Verfügung gestellt.

1 Kommentar:

  1. Die Pandas sind ja sooooo niedlich! :) Und der Lack ist ja sowieso toll... *hach*

    LG Lotte

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